42 Jahre OberHessenSchau

► 42 Jahre OberHessenSchau
► „Unsere Region – unsere Messe“
► vielfältiges Themenspektrum

Marburg. Vom 11. bis 15. April findet auf dem Messegelände an der Stadtautobahn nördlich vom Afföller die OberHessenSchau „OHS“ statt. Es ist bereits die 22. Veranstaltung dieser Art. Schon 42 Jahre ist es her, als die erste OberHessenSchau in der Universitätsstadt an der Lahn ihre Pforten öffnete, damals noch auf dem Parkplatz am Großsportfeld, dem heutigen Georg-Gaßmann-Stadion. Inzwischen ist die OberHessenSchau, die im jährlichen Wechsel mit der Fachausstellung Memo-Bauen stattfindet, längst zum Markenzeichen im Leben dieser Stadt bzw. des Oberhessischen Raumes geworden.
Mehr noch: Für Andreas Kleine wird die OHS, deren ideelle Trägerin die Stadt Marburg mit Schirmherr Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies an der Spitze ist, bereits seit Jahren immer wieder ihrem Ruf gerecht, die größte Verbraucherschau in der Region zu sein. „Sie ist“, so der Messe-Marburg-Chef, „eine feste Institution in dieser Region.“

In diesem Jahr werden sich an über 200 Ständen eine Vielzahl von Ausstellern aus den verschiedensten Themenbereichen präsentieren. Hierfür stehen auf dem Messeplatz Afföller moderne und beheizte Leichtbauhallen sowie ein großzügiges Freigelände zur Verfügung. „Wir haben wieder besonderen Wert auf eine Vielfältigkeit gelegt“, sagt Ausstellungsleiter Kleine. „Die OberHessenSchau soll schließlich zu einem Erlebnis für alle werden.“

Und die Aussichten dafür scheinen in diesem Jahr gut zu stehen, zumindest was die äußeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betrifft. „Der Konjunkturmotor läuft in Deutschland auf Hochtouren und die Binnennachfrage ziehe überaus positiv an. „Und das ist natürlich auch hier in Marburg zu spüren, Schritt für Schritt.“ Der Ausstellungsleiter verweist in diesem Zusammenhang auf die Vorteile von Veranstaltungen wie der OberHessenSchau, die gezielt auf Familien und Endverbraucher zugeschnitten sei: Diese reichen, von der hohen Zahl der Direktkontakte in kürzester Zeit über die Betreuung der Stammkunden bis hin zum Binden zusätzlicher Kaufkraft. Es ließen sich Kunden ansprechen, die man sonst kaum erreiche; außerdem sei die Imagepflege ein wichtiger Faktor. Besucher wiederum hätten nicht nur die Möglichkeit, sich auf kleinem Raum zu informieren: „Sie können darüber hinaus sofort vergleichen.“

Ein fester Bestandteil der OberHessenSchau ist schon seit Beginn der Schwerpunkt Planen, Bauen und Wohnen. Das umfangreiche Branchenspektrum der auf diesem Feld vertretenen Firmen reicht vor dem Hintergrund geplanter Bauten, Umbauten, Renovierungen oder Modernisierungen von der Finanzierung über Fenster, Türen, Wintergärten, Markisen, Solar-, Sonnenschutz-, Heizungs-, Sanitäranlagen, Kaminen, ökologischen Baustoffen, Fassaden, Dach-, Mauerwerksanierungen und Küchen bis hin zu Wohnaccessoires. „Das Thema Energie und Energiesparen“, erläutert Kleine, „nimmt dabei wieder einen breiten Raum ein. Eng verbunden mit diesem Bereich ist der Schwerpunkt Hauswirtschaft, in dem es von der Pfanne bis zum Reinigungsartikel nicht nur um die gesamte Produktpalette rund um den Haushalt geht. Auch Möbel für die Küche oder fürs Wohnzimmer sowie Bekleidung von der Lederjacke über den Pelz bis hin zu anderen Textilien gehören dazu. Kosmetische Artikel und Produkte aus der Nahrungs- und Genussmittelbranche ergänzen das Angebot. Banken, Sparkassen und Versicherungen decken weitgehend den Dienstleistungssektor ab, etwa wenn es um das Thema Altersvorsorge geht. Wer sich über Aus- und Weiterbildung, Berufsmöglichkeiten oder Umschulungen informieren will, kann dies bei der OberHessenSchau an den Ständen der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters tun.

Ein weiterer Bereich rund um “Freizeit & Gesundheit” präsentiert die Seiten des Lebens, die sich unter anderem mit Entspannung, Bewegung, Vitalität, Urlaub uvm. beschäftigen “kurzum – mit den schönen Dingen des Lebens”. Sollten Anregungen für die anstehende Reise, nach Tips und Angeboten rund um die Gesundheit gesucht werden, oder möchte man sich vielleicht über kreative Gestaltungsmöglichkeiten der freien Zeit informieren, dann findet man auf der OHS sicherlich die passenden Ansprechpartner. „Nichts ist so wichtig wie der persönliche Kontakt – und dieser wird bei der OHS 2018 hergestellt “, sagt Ausstellungsleiter Kleine.

Die 22. OberHessenSchau öffnet an allen fünf Ausstellungstagen jeweils von 10 bis 18 Uhr ihre Pforten. Erwachsene zahlen sieben Euro. Ermäßigte Karten kosten fünf Euro. Eine für zwei Erwachsene mit drei Kindern unter 16 Jahren gültige Familienkarte ist für zwölf Euro zu haben. Kinder unter zehn Jahren können in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos auf die OberHessenSchau.

2018-03-21T14:51:13+00:00